Mitarbeiterfotos und Corona: soll man ein Foto-Shooting durchführen?

Soll man ein Mitarbeiter-Shooting durchführen in der Corona-Pandemie? Einzelaufnahmen von Mitarbeitern oder Geschäftsführung und Vorstand sind gut möglich und auch effizient umzusetzen. Dazu hier wichtige Tipps für Ihre Planung und den Ablauf. Besprechen Sie Ihr Vorhaben aber auch mit einer Person, die bei Ihnen für besondere Maßnahmen in der Corona-Krise zuständig ist. Wenn man praktische Regeln einhält, steht den Mitarbeiterfotos nichts im Wege.

Fotoshooting läuft auf Abstand

Die Regeln zum Schutz aller Beteiligten einzuhalten ist bei einem Mitarbeiter-Shooting eher leicht.  Pflicht sind „geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur einfachen Rückverfolgbarkeit“.

Das Foto-Shooting für einzelne Mitarbeiter selbst läuft kontaktlos und auf Distanz: Denn es sind nur je zwei Personen im Raum – der jeweilige Mitarbeiter und der Fotograf. Fotografiert wird mit einem Teleobjektiv – der Mindestabstand kann leicht eingehalten werden.

Gesondert betrachten sollte man Gruppenbilder – sprechen Sie mich gern darauf an. Ein Termin vor der kalten Jahreszeit ist von Vorteil.

Zurück zu den Einzel-Fotos: Vermeiden sollte man eine Gruppenbildung beim Warten. Dazu könnte es kommen, wenn die Mitarbeiter nur einen groben Termin mitgeteilt bekommen („irgendwann vormittags“) oder Mitarbeiter kein Büro im Unternehmen haben und daher womöglich irgendwo aufeinandertreffen. Beides lässt sich vermeiden, wenn man Termine vergibt.

Der Tipp für den Ablauf für die Mitarbeiterfotos lautet:

  • Termine zu genauen Uhrzeiten vergeben, ohne Hektik auszulösen – daher …
  • Termine mit kleinem Puffer für entspanntes Fotografieren

Wie sieht das praktisch aus?

Wie eng sollen die Termine gestaffelt sein? Leerlauf ist nicht das Schlimmste, aber besser etwas Pufferzeit als Hetze und Gedränge. Als Mitarbeiter brauche ich etwas Gewöhnungszeit, möchte auf Ratschläge des Fotografen eingehen, um mich gut zu fühlen und etwas Auswahl haben.

Vier Minuten dürften ein guter Wert sein. So lassen sich pro Stunde 20 Mitarbeiter fotografieren, wenn alles ganz glatt läuft. Am Besten lässt man aber am Ende einer Stunde einen Termin frei, um Puffer zu behalten.

Damit ist klar, welche Termine Sie vergeben können: 9.05 Uhr, 9.10 Uhr … 9.50 Uhr … 10 Uhr und so weiter.

Ablauf wegen Corona einfach organisieren

Sorgen Sie auf einfache Art für die Einhaltung der Termine. Es ist hilfreich, wenn eine Person im Unternehmen die Mitarbeiter kurz zuvor anruft oder abholt. Häufig geht einfach der Mitarbeiter, der gerade fertig ist, zur nächsten Kollegin – wer das ist, steht ja auf dem Plan. So braucht sich auch niemand zu sorgen, den Termin zu verpassen – man kann sich gut konzentrieren, bis jemand einem Bescheid sagt. Bei größeren Unternehmen sollte auf dem Plan vermerkt sein, in welcher Abteilung und in welchem Raum die Person zu finden ist. Der Fotograf kann dies nur in einem sehr übersichtlichen Unternehmen leisten.

Die Basis für den Ablaufplan dürfte schon vorhanden sein – schließlich ist die Zustimmung der Mitarbeiter zur Verwendung der Fotos einzuholen. Eine Excel-Tabelle hilft.

Wie ist der Termin mit dem Fotografen für das Fotoshooting zu planen?

Die „Ideallösung“ ist riskant

Ideal wäre für ein Mitarbeiter-Fotoshooting, wenn alle Mitarbeiter an einem einzigen Tag oder Nachmittag alle im Unternehmen wären. Genau das ist auch ohne Pandemie-Maßnahmen schon schwierig – besonders, wenn Mitarbeiter mit häufigen Außenterminen dabei sein sollen. Oder gar Außendienstler, die meistens unterwegs sind. Oder sein sollten. Und ist nicht trotz Planung immer mal jemand kurzfristig erkrankt oder muss sich daheim um jemand aus der Familie kümmern? Auch könnte der Fotograf in einen Stau geraten – und wenn dann nicht alles ganz schnell geht beim Weg in das Unternehmen, beim Aufbau etc., dann ist der Terminplan geplatzt.

Aufteilung bringt Vorteile

Aber wenn man zwei aufeinanderfolgende Tage wählt, wird die Aufgabe deutlich einfacher, alle in kurzer Zeit zu fotografieren. Und wer überraschend an einem Tag nicht konnte, kommt am nächsten Tag für sein Mitarbeiter-Foto.

Wie sieht die Sache für den Fotografen und seinen Aufwand aus? Für mich ist das keine große Umstellung.

Ich nutze ohnehin gern ein Stück des Tags vor dem Shooting zum Aufbauen und Testen, um dann am nächsten Morgen und zuverlässig zu einer geplanten Uhrzeit starten zu können. Geht es um viele Mitarbeiter, kann der Aufbau nach vorn geschoben werden; das Foto-Shooting beginnt einfach am Tag des Aufbaus.

Der einzige Nachteil dieser Aufteilung ist die doppelte Anfahrt. Aber meist finden die Mitarbeiter-Fotoshootings in Münster und Umgebung statt: Der Nachteil ist gering.

Resümee: Die Vorteile der Aufteilung auf zwei Tage überwiegen wahrscheinlich auch für Ihr Unternehmen – sogar außerhalb der Corona-Zeit:

  • Zuverlässige Abwicklung,
  • Flexibilität, wenn mal jemand nicht am geplanten Tag dabei sein kann
  • Weniger Sorge im Unternehmen und beim Fotografen, ob auch alles erledigt werden kann. Klar – es kann dennoch etwas schieflaufen, aber man hat die Wahrscheinlichkeit des Gelingens maximiert.

Anders gesagt: Die Aufgabe des Mitarbeiter-Fototermins ist dann auch wirklich erledigt; alle Mitarbeiterfotos sind geschafft. Und kurz darauf stehen sie Ihrem Unternehmen zur Verfügung bzw. zur Auswahl bereit. Trotz Corona-Krise.


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